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"Die Zahl der Arbeitslosen geht seit
der Trendwende im April 2006 weiter steil bergab. Mit einem Minus von
11,2 Prozent ist der Rückgang der Zahl der Arbeitslosen erstmals
zweistellig, es schaut sehr gut aus. Wir haben Vollbeschäftigung
im Visier", erklärte Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin
Bartenstein gemeinsam mit Staatssekretärin Christine Marek und AMS-Vorstand
Herbert Buchinger zur Entwicklung am Arbeitsmarkt. "Angesichts der
guten Wirtschaftsdaten kann man von einer weiteren positiven Entwicklung
ausgehen. Österreich hat 2006 mit 3,2 Prozent Wachstum einen
Rekordwert erreicht und in punkto Wohlstand sogar die Schweiz überholt.
Er halte, so Bartenstein, auch für 2007 ein Wachstum von 3 Prozent
für möglich.
Einen wesentlichen Beitrag zur positiven Entwicklung leistet der anhaltenden
Exportbooms, die Internationalisierungsoffensive hat sich eindeutig bewährt",
so der Minister. Nach vorläufiger Fortschreibung des AMS liege Österreich
derzeit bei einer Arbeitslosenquote von 4,4 Prozent. Das erklärte Ziel laute,
bis 2010 eine Arbeitslosenquote unter 4 Prozent zu erreichen, was Vollbeschäftigung
entspreche.
Eckdaten zum Arbeitsmarkt
- Im Februar ist die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen um 35.042
zurückgegangen. Das entspricht einem Rückgang von 11,2 Prozent,
der sich damit im Vergleich zu den vergangenen Monaten noch einmal
beschleunigt hat. Die geschätzte Zahl der Beschäftigten ist
im Februar um rund 64.600 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Damit
gibt es insgesamt in Österreich geschätzt 3.252.200 unselbstständig
Beschäftigte. Die Zahl der als offen gemeldeten Stellen ist um 30,4
Prozent (+7.934) auf 34.056 angestiegen.
- Im Februar 2007 beträgt die Arbeitslosenquote nach Eurostat
4,4 Prozent, Österreich liegt damit im internationalen Vergleich
EU-weit an fünftbester Stelle. Nach nationaler Berechnungsmethode
liegt die Arbeitslosenquote bei 7,8 Prozent.
- Von den 276.652 vorgemerkten Arbeitlosen haben 86.768 eine Einstellzusage
und erwarten aktuell daher keine Vermittlung durch das AMS. Die Zahl
der vermittlungsfähigen Arbeitslosen (Arbeitslose minus Einstellzusage)
liegt daher unter 200.000 (189.884). Die Winterarbeitslosigkeit konnte
damit unter 300.000 gehalten werden.
- Die Zahl der Langzeitarbeitslosen (d.h. Vormerkungen länger
als ein Jahr) ist um -32,6 Prozent bzw. 3.160 zurückgegangen.
Die Dauer der Arbeitslosigkeit beträgt durchschnittlich 92 Tage.
- Der Rückgang der Arbeitslosigkeit ist breit und zieht sich durch
alle Bereiche: Bei den Männern sind es minus 28.774, bei den Frauen
minus 6.268. Inländer: minus 11,0 Prozent (-28.015), Ausländer:
minus 12,1 Prozent (-7.072)
- Jugendliche: Der Rückgang der Zahl der arbeitslosen Jugendlichen
beträgt -9,9 Prozent
- Während die Zahl der als arbeitslos gemeldeten Menschen um 35.042
gesunken ist, ist die Zahl der Schulungsteilnehmer um 1.279 angestiegen.
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